Weihnachten und Neujahr stehen schon in unmittelbarer Rufweite vor der Tür.
2009 neigt sich seinem Ende zu.
Allgemeines Revuepassieren.
Und so komme auch ich nicht drumrum mich,nach über 2 Monaten, endlich mal wieder live und in Farbe bei euch zu melden.
Nebenbei gehen mir auch langsam die Ausreden für meine Schreibabstinenz aus...
Mittlerweile liegt unser ersehntes amerikanisches Thanksgiving bei Lars' unglaublich netten,offenherzigen und extrem zugänglichen, entfernten Verwandten und der anschließende 2tägige Trip nach Washington D.C., inklusive unserer ersten, sagen wir gewöhnungsbedürftigen Couchsurfingerfahrung und einem Marathon des Sehens aller Würdigkeiten schon wieder 1 1/2 Monate hinter uns.
Dazwischen tummeln sich unzählige Stunden der Arbeit bzw. des Alltags und seit Anfang Dezember nun auch des Frierens.
Ohne die, unumstoßbar, eindeutig zu interpretierenden, Zeichen des Wetters fiele es mir, so denke ich, manchmal schwer zu sagen in welcher Jahreszeit ich mich gerade befinde.
Manche von euch,die Arbeitenden, werden sicherlich lachen aber wirklich konstantes Arbeiten ist doch eine Veränderung, die sich als nicht zu unterschätzen herauskristallisiert hat.
Jeden Tag, im Prinzip, derselbe Tagesablauf.
Und so werden aus Stunden Tage, aus Tagen Wochen, aus Wochen Monate und trotzdem, oder gerade deshalb, sitze ich hier nun um 5minuten vor 12, am 23.12.09, weil ich es gestern nicht mehr geschafft habe mich zum Schreiben zu motivieren.
Vor Allem zeitlich betrachtet äußerst bezeichnend...
Trotz Allem bringt dieser Jahreswechsel, oder besser gesagt der Zeitraum in dem wir uns gerade befinden, auch Gutes mit sich. Nachdem sich Lars schon gestern Richtung D.C. verabschiedet hat ist es nun auch Lino und mir vergönnt die Einöde des Alltags zu durchbrechen und auf andere,sonnige, Gedanken zu kommen.
Denn tatarata heute war vorerst unser letzter Arbeitstag. Habitat geht in die Winterpause.
Bis zum 28.12. ruht das Geschäft und 3 6-Tage-Wochen tragen dazu bei, dass wir erst im nächsten Jahr wieder arbeiten müssen ohne Urlaub zu nehmen.
Das MUSSTE natürlich gebührend gefeiert werden.
Und wie es der Zufall so wollte fand sich doch da noch ein 8kg Truthahn im Tiefkühlschrank für uns beide...
Lange Rede kurzer Sinn nach 4std des Garens und Wartens und anschließendem Festmahl(klingt komisch passt aber ziemlich gut, wenn man mal drüber nachdenkt) fällt es mir reichlich schwer mich noch aufs Schreiben zu konzentrieren.
Was macht man nun aber mit 5kg Resten?
Sicherlich einiges kann man auch morgen noch verwenden aber dann?
(Für die Jüngeren Leser: Achtung! Was jetzt folgt ist keine Patentlösung!)
Genau man verabschiedet sich nach Miami Beach und überlässt das Problem jemand anderem.
Obwohl die Überleitung zugegebenermaßen nen biiiiisschen hakt wisst ihr jetzt immerhin was wir vom 25.12. bis zum 1.1. machen werden und wo man uns antreffen kann...
Alles in Allem denke ich, dass Silvester unter Palmen nicht unbedingt das Schlechteste ist, was man mal erlebt haben kann.
Für All diejenigen, die die Überleitung, trotz des, mehr oder weniger stammeligen, Erklärungsversuches, nicht verstanden haben habe ich übrigens die Überschrift gewählt.
Dieser blöde Will Smith song will mir einfach nicht aus dem Kopf gehn...
Jedenfalls werde ich euch dann, in naher Zukunft, berichten, inwiefern und ob dieses ungewöhnliche Weinachten wirklich eine Erfahrung wert war. Im Moment muss ich zugeben hätte ich nichts gegen ein "normales" Weihnachten im kalten Deutschland im Kreis der Familie.
In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr alle eine schöne Zeit habt und die kommenden Ereignisse auch ja gebührend angeht und feiert:)
frohe Weihnachten, wie immer liebste Grüße und bis bald,
daniel
ach so hier links ist schon mal ne kleine vorschau auf bilder die mir aus diesem zeitraum persönlich am herzen liegen hier gibts den rest>
http://picasaweb.google.com/DanielMarxFSJ/ThanksgivingDCDezember?authkey=Gv1sRgCNyaoY-G85adhAE#
viel spaß damit
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