Ich beginne den Blog mal mit einer ganz ernst gemeinten aus der Tiefe meines Herzens stammenden Entschuldigung für die Überschrift. Bin heute total unkreativ und da es sich hier um meinen Blog handelt dachte ich ich mach das mal von Anfang an klar:)
Haha
So was soll ich sagen es regnet seit ca.2 Wochen und wenn man etwas aus der Überschrift entnehmen kann, dann doch wohl das...
Jedenfalls brachte mir, persönlich, diese Sintflut, und ich denke ich benutze hier durchaus zurecht und völlig ohne Übertreibung dieses Wort,in meiner 4.Arbeitswoche, unzähliges Im-Büro-Rumsitzen, weil wir wegen dem Schlamm und Matsch einfach nicht auf die Baustelle konnten. Schade...
Und zusätzlich zu diesen schlechten Nachrichten konnten wir am Samstag, aus dem selben Grund, erst garnicht arbeiten.
Lange Rede kurzer Sinn wir wussten garnicht wohin mit unserer ausnahmsweise 3tägigen Freiheit und so entschlossen wir uns spontan, mal kurz, nach New Orleans zu fahren. "Kurz",so dachten wir zumindest.
Wie auch immer nach 12std Fahrt kamen wir endlich totmüde, hungrig und genervt um halb 6New Orleanser (? nein ich glaube nicht wirklich, dass man das so sagt) Zeit in unserem Hotel an.
Erstaunlicher Weise war es wahrscheinlich das Billigste im Großraum "westliche Welt". Wir zahlten zusammen rund 50 $ für 1 1/2 Nächte, wenn man so möchte.
Allerdings war ich angenehm überrascht. Es sieht wirklich nur von außen so schlimm aus. Innen war es sauber, gut temperiert und überhaupt, alles in allem, einfach nur gut. Leider hab ich nur ein Bild von der Fassade den Rest kann man mir aber zur Abwechslung mal glauben.
Nach einem wirklich kurzen Schläfchen ging es dann am frühen Nachmittag in die Innenstadt, genauer gesagt ins weltberühmte "French Quarter". Wir brunchten, betrieben reichlich Sightseeing, in der bis jetzt schönsten Stadt, die ich in den USA gesehen habe, und erholten uns von den Strapazen der vorigen Nacht.
Allerdings, und das muss ich dazu sagen, nur im eben erwähnten Stadtviertel, da uns das Businesszentrum und die Randbezirke nicht wirklich interessierten und wir auch garnicht die Zeit dazu hatten.
Danach gings zurück ins Hotel und am Abend dann in die Bourbon Street, die größte Partystraße von New Orleans. Tausende von Menschen, die in die zahlreichen Bars und Clubs strömen, die sich hier, im wahrsten Sinne, aufreihen, wie auf einer Perlenkette.
:D mehr sag ich nur auf Anfrage;)
Gut. Am Sonntag dann entschlossen wir uns dazu New Orleans schon wieder zu verlassen und uns eine Nacht Hotelkosten zu sparen. Ja so arm sind wir hier:)
Unser Rückweg führte uns durch das wunderschöne Alabama, an dessen Südküste wir dann noch einige Stunden, an Strand und Meer des Golf's von Mexiko, verbrachten bevor wir endgültig unseren Heimweg antraten.
Mittlerweile ist es schon wieder Mittwoch. Die Erinnerungen verblassen so langsam; die Arbeit hat uns wieder eingeholt.
Zum Glück hat sich wenigstens das Wetter gebessert. Sonne satt in Athens:)
Also ich werde, in dieser Woche, meine Arbeit im ReStore zu Ende bringen und dann versuche ich mich im Laufe des nächsten Wochenendes wieder zu melden. Dann könnt ihr auch hoffentlich endlich das Video unserer Häuser finden, was ich alerdings noch anfertigen muss...:)
Bis dahin erstmal liebe Grüße, Daniel
Ach so, falls sich, bzw weil sich, irgendjemand wundern sollte, die Bilder des Wochenendes sind jetzt der Einfachheit halber in meinem Picasa Webalbum hochgeladen. Es waren einfach zu viele, als dass ich irgendwelche hätte auswählen können. Habe sie jetzt einfach nach New Orleans bzw, Alabama, in Ordner, sortiert. Wenn Jemand eine Frage zu einem oder mehreren Bildern haben sollte, schreibt mich bitte zum Beispiel per E-mail an und ich beantworte diese gerne. Hier die Links zu den Alben:
Alabama:http://picasaweb.google.de/DanielMarxFSJ/Alabama#
New Orleans und die Reise dorthin: http://picasaweb.google.de/DanielMarxFSJ/WochenendreiseNewOrleans#
Und noch die Übersicht vllt findet man da bald auch noch mehr Fotoalben;ich sag aber auf jeden Fall bescheid:http://picasaweb.google.de/DanielMarxFSJ
Viel Spaß damit, Sweet Home Alabama! und bis bald
Mittwoch, 23. September 2009
Montag, 14. September 2009
"game day" und der Tag danach- Unser 4.Wochenende
Hi alle zusammen.
Also 3 Arbeitswochen liegen hinter uns und nun war es mal wieder Zeit für ein wohlverdientes Wochende. Obwohl ich euch heute am Montag so gegen 15Uhr schreibe und unser Wochende ja eigentlich noch ein wenig länger dauert, werden wohl nicht viele neue Erlebnisse dazu kommen, da ich schon seit ein paar Tagen erkältet bin und den Tag heute dringend benötige um mich mal komplett auszukurieren, um dann in der nächsten Woche weiter an unserem tollen Haus arbeiten zu können.
Davon werdet ihr euch dann, zu gegebener Zeit, hier in diesem Blog, überzeugen können.
Aber alles schön der Reihe nach, denn an diesem Samstag war "game day", d.h.:das erste Football-Heimspiel der hiesigen Universität, der UGA, stand an. Und die Stadt drehte durch.
Wirklich eine der beeindruckensten Großveranstaltungen, die ich jemals gesehen hab. Die Stadt Athens mutierte zu einer riesigen Bühne; der Sport und die Spieler der "Georgia Bulldogs" zu den Hauptdarstellern.
Und Lino, Lars und Ich mittendrin. Natürlich erst nachdem wir unsere Arbeit ordnungsgemäß beendet hatten:)
Am Anfang war ich skeptisch die Beiden davon überzeugen zu können sich dann auch das Spiel, im Stadion, anzusehen und nicht nur zu "tailgaten", also im Prinzip vorzutrinken.
Doch die Stimmung die in der ganzen Stadt herrschte, das Zusammengehörigkeitsgefühl, was man plötzlich überall spürte, die ganze Stadt war in den Farben der "Bulldogs" gekleidet, die Vorfreude auf das erste Heimspiel und Ähnliches trugen ihren Teil dazu bei und so fanden wir uns kurzerhand vor dem "Sanford Stadium"wieder, um irgendwie noch an Karten für das schon längst ausverkaufte Spiel zu kommen.
Am Ende haben wir es dann auch "irgendwie"geschafft. Ich erspare euch die Details aber der Schwarzmarkt funktioniert doch überall gleich...;)
Ziemlich teure 70$ für 40$ Karten bezahlt und schon waren wir drin.

Allerdings muss ich sagen aus meiner Sicht hat sich das definitiv gelohnt. Das pure Spektakel im Stadion 90 000 Fans(!), wirklich ansehnlicher Sport und doch hervorragende Sitzplätze.
Leider saßen wir 3 in unterschiedlichen Blöcken, wobei ich Glückspilz den Hauptgewinn gezogen hatte.
Ich sag nur das: genau an der Mittellinie, vor der Bank der "Dawgs" und noch dazu in der 6.Reihe. Das bedeutet ich befand mich genau auf Höhe des Spielfeldes und war ohne Übertreibung vllt 10 Meter von den Spielern und somit vom Spielfeld entfernt:)
Leider hatte ich keine Kamera dabei, um das zu belegen. Alle Fotos die ihr hier seht sind mit Lars' Handy gemacht, wobei er auch ganz ok saß.
Am Ende hat dann in einem äußerst spannenden Spiel auch noch die richtige Mannschaft,mit 31-27, gewonnen, nämlich die UGA "Dawgs" und so hätte, alles in allem, der Abend garnicht besser laufen können.
Der Tag danach, also der Sonntag, stand dann ganz im Zeichen des Verarbeitens und Ausnüchterns. Lino und ich entschlossen uns dann dazu angeln zu gehn und obwohl wir nichts fingen war es doch ein sehr schöner, entspannter Tag. Außerdem sind ein paar wirklich gute Fotos entstanden, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.
Der See an dem wir jetzt auch mit Blick in die Zukunft wahrscheinlich öfter noch anzutreffen sein werden liegt in einem Park, dem "Sandy Creek Park". Er ist ca.5-10 Autominuten von uns entfernt und obwohl man 2$ Eintritt zahlen muss lohnt es sich wirklich.
So das waren erstmal die neuesten Informationen aus den USA, ich glaub ich werde mich jetzt erstmal hinlegen und ausruhen. Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße, Daniel
Also 3 Arbeitswochen liegen hinter uns und nun war es mal wieder Zeit für ein wohlverdientes Wochende. Obwohl ich euch heute am Montag so gegen 15Uhr schreibe und unser Wochende ja eigentlich noch ein wenig länger dauert, werden wohl nicht viele neue Erlebnisse dazu kommen, da ich schon seit ein paar Tagen erkältet bin und den Tag heute dringend benötige um mich mal komplett auszukurieren, um dann in der nächsten Woche weiter an unserem tollen Haus arbeiten zu können.
Davon werdet ihr euch dann, zu gegebener Zeit, hier in diesem Blog, überzeugen können.
Aber alles schön der Reihe nach, denn an diesem Samstag war "game day", d.h.:das erste Football-Heimspiel der hiesigen Universität, der UGA, stand an. Und die Stadt drehte durch.
Wirklich eine der beeindruckensten Großveranstaltungen, die ich jemals gesehen hab. Die Stadt Athens mutierte zu einer riesigen Bühne; der Sport und die Spieler der "Georgia Bulldogs" zu den Hauptdarstellern.
Und Lino, Lars und Ich mittendrin. Natürlich erst nachdem wir unsere Arbeit ordnungsgemäß beendet hatten:)
Am Anfang war ich skeptisch die Beiden davon überzeugen zu können sich dann auch das Spiel, im Stadion, anzusehen und nicht nur zu "tailgaten", also im Prinzip vorzutrinken.
Doch die Stimmung die in der ganzen Stadt herrschte, das Zusammengehörigkeitsgefühl, was man plötzlich überall spürte, die ganze Stadt war in den Farben der "Bulldogs" gekleidet, die Vorfreude auf das erste Heimspiel und Ähnliches trugen ihren Teil dazu bei und so fanden wir uns kurzerhand vor dem "Sanford Stadium"wieder, um irgendwie noch an Karten für das schon längst ausverkaufte Spiel zu kommen.
Am Ende haben wir es dann auch "irgendwie"geschafft. Ich erspare euch die Details aber der Schwarzmarkt funktioniert doch überall gleich...;)
Ziemlich teure 70$ für 40$ Karten bezahlt und schon waren wir drin.
Allerdings muss ich sagen aus meiner Sicht hat sich das definitiv gelohnt. Das pure Spektakel im Stadion 90 000 Fans(!), wirklich ansehnlicher Sport und doch hervorragende Sitzplätze.
Ich sag nur das: genau an der Mittellinie, vor der Bank der "Dawgs" und noch dazu in der 6.Reihe. Das bedeutet ich befand mich genau auf Höhe des Spielfeldes und war ohne Übertreibung vllt 10 Meter von den Spielern und somit vom Spielfeld entfernt:)
Leider hatte ich keine Kamera dabei, um das zu belegen. Alle Fotos die ihr hier seht sind mit Lars' Handy gemacht, wobei er auch ganz ok saß.
Am Ende hat dann in einem äußerst spannenden Spiel auch noch die richtige Mannschaft,mit 31-27, gewonnen, nämlich die UGA "Dawgs" und so hätte, alles in allem, der Abend garnicht besser laufen können.
Der Tag danach, also der Sonntag, stand dann ganz im Zeichen des Verarbeitens und Ausnüchterns. Lino und ich entschlossen uns dann dazu angeln zu gehn und obwohl wir nichts fingen war es doch ein sehr schöner, entspannter Tag. Außerdem sind ein paar wirklich gute Fotos entstanden, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.
Der See an dem wir jetzt auch mit Blick in die Zukunft wahrscheinlich öfter noch anzutreffen sein werden liegt in einem Park, dem "Sandy Creek Park". Er ist ca.5-10 Autominuten von uns entfernt und obwohl man 2$ Eintritt zahlen muss lohnt es sich wirklich.
So das waren erstmal die neuesten Informationen aus den USA, ich glaub ich werde mich jetzt erstmal hinlegen und ausruhen. Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße, Daniel
Die 3.Arbeitswoche: Behindertenrampen bauen
Also ich mache mal einen kleinen Sprung und lasse die Arbeitswoche im "Restore" aus.
Es gibt dort wirklich nicht so viel zu tun. Man nimmt eben Anrufe entgegen, kassiert und wenn man aber wirklich hochmotiviert ist läuft man rum und versucht verschiedene Dinge zu verkaufen.
Vielleicht noch ein Satz zum Restore selbst. Es handelt sich dabei im Prinzip um einen Shop, in dem die Sachen verkauft werden, die zuvor an "Habitat"gespendet worden sind. So hat "Habitat"also nur die Kosten für den Shop und der Rest des Geldes ist sozusagen Profit, der dann ja, so denke ich, für einen guten Zweck verwendet wird, um zum Beispiel Baumaterialien und Ähnliches zu kaufen.
Nun aber zum eigentlichen Thema des Posts.
In der 3.Arbeitswoche half ich, so wie es unsere wöchentliche Rotation vorschreibt, also unserem supervisor, Tom, dabei eine Behindertenrampe zu bauen.
Ich hab persönlich keine Fotos davon aber es gibt bis jetzt 6Fotos hier zu sehn: http://picasaweb.google.com/AthensAreaHabitat/EHARP283LindaAve#
Ich denke morgen früh, unserer Zeit, wird er auch noch die anderen Bilder online stellen.
Aber auch auf diesen Bildern sieht man schon den Teil des Hauses, der uns große Probleme damit bereitete die Behindertenrampe zu bauen- die massive Steintreppe...
Leider ließ sie sich nicht, wie von den Hauseigentümern angekündigt, mit einem Vorschlaghammer zerstören und so brauchte es 2 Stunden und den ersten Presslufthammer
meines Lebens um das Problem nachhaltig zu lösen:)
Was ich nicht wusste: die Dinger sind ja wirklich unglaublich unhandlich und unangenehm zu bedienen. Übertrieben gesagt schüttelte mich dieses Ungetüm auch noch Nachts im Bett...
Naja wie auch immer Tom meinte er hätte dieses Werkzeug zum ersten Mal verwenden müssen, was mich in gute Hoffnungen versetzte es nie wieder benutzen zu müssen.
Ansonsten ist es überraschend wie viel man als Ungelernter hier selbst machen darf/kann/muss.
Die Wahl des Verbs hängt wirklich stark von der, zu erledigenden, Tätigkeit ab.
Da gab es zum einen Löcher graben (müssen;)) mit dem so genannten "Post Hole Digger".Ich weiß wirklich nich wie man das im Deutschen nennt aber so oder so ist das wirklich nich unbedingt die schönste Beschäftigung die man haben kann. Falls jemand daran interessiert ist zu sehn warum dieses Werkzeug bzw. dieses Arbeit einfach nur nervt und anstrengt kann er sich mal dieses Video ansehn, in dem erklärt wird, wie man dieses Gerät benutzt http://www.thisoldhouse.com/toh/video/0,,20045323,00.htm
Insgesamt mussten 12 solcher Löcher gegraben werden. Jedes ca.einen halben Meter tief.
Aber es gab,wie schon angedeutet, auch spaßigere Arbeiten so war das Sägen mit der "Miter Saw"(motorisierte Gehrungssäge, wenn "Wikipedia"mich nicht anlügt)eine willkommene Abwechslung und Erholung vom Löcher-Graben.
An dieser Stelle vielen Dank für diese Erfindung an Karl-Heinz Gehrungssäge, Sohn der stolzen Eltern Peter und Michaela Gehrungssäge;)
Der Rest der Woche ist relativ schnell erzählt. Grob gesagt ein paar Mal Messen,Einzeichnen,Sägen,Hämmern und Buddeln, am Ende einmal alles aufräumen und die Rampe war innerhalb von 3Tagen fertig. Ich muss dazu sagen, dass das alles noch stark unter der Anleitung der Supervisor steht, da wir uns ja noch in der Lernphase befinden. Deshalb bleibt das eigene Mitdenken noch fast vollkommen aus.
Das ausgegebene Ziel soll dann am Ende sein, dass wir selbstständig in der Lage sind diese Arbeiten auszuüben. Ich denke man muss sich, was die Umsetzbarkeit dessen betrifft, einfach überraschen lassen.
In diesem Sinne,lg nach Deutschland, Daniel
Es gibt dort wirklich nicht so viel zu tun. Man nimmt eben Anrufe entgegen, kassiert und wenn man aber wirklich hochmotiviert ist läuft man rum und versucht verschiedene Dinge zu verkaufen.
"Habitat ReStore" von innen mit Hilfe eines Spiegels fotografiert
Vielleicht noch ein Satz zum Restore selbst. Es handelt sich dabei im Prinzip um einen Shop, in dem die Sachen verkauft werden, die zuvor an "Habitat"gespendet worden sind. So hat "Habitat"also nur die Kosten für den Shop und der Rest des Geldes ist sozusagen Profit, der dann ja, so denke ich, für einen guten Zweck verwendet wird, um zum Beispiel Baumaterialien und Ähnliches zu kaufen.
Nun aber zum eigentlichen Thema des Posts.
In der 3.Arbeitswoche half ich, so wie es unsere wöchentliche Rotation vorschreibt, also unserem supervisor, Tom, dabei eine Behindertenrampe zu bauen.
Ich hab persönlich keine Fotos davon aber es gibt bis jetzt 6Fotos hier zu sehn: http://picasaweb.google.com/AthensAreaHabitat/EHARP283LindaAve#
Ich denke morgen früh, unserer Zeit, wird er auch noch die anderen Bilder online stellen.
Aber auch auf diesen Bildern sieht man schon den Teil des Hauses, der uns große Probleme damit bereitete die Behindertenrampe zu bauen- die massive Steintreppe...
Leider ließ sie sich nicht, wie von den Hauseigentümern angekündigt, mit einem Vorschlaghammer zerstören und so brauchte es 2 Stunden und den ersten Presslufthammer
meines Lebens um das Problem nachhaltig zu lösen:)
Was ich nicht wusste: die Dinger sind ja wirklich unglaublich unhandlich und unangenehm zu bedienen. Übertrieben gesagt schüttelte mich dieses Ungetüm auch noch Nachts im Bett...
Naja wie auch immer Tom meinte er hätte dieses Werkzeug zum ersten Mal verwenden müssen, was mich in gute Hoffnungen versetzte es nie wieder benutzen zu müssen.
Ansonsten ist es überraschend wie viel man als Ungelernter hier selbst machen darf/kann/muss.
Die Wahl des Verbs hängt wirklich stark von der, zu erledigenden, Tätigkeit ab.
Da gab es zum einen Löcher graben (müssen;)) mit dem so genannten "Post Hole Digger".Ich weiß wirklich nich wie man das im Deutschen nennt aber so oder so ist das wirklich nich unbedingt die schönste Beschäftigung die man haben kann. Falls jemand daran interessiert ist zu sehn warum dieses Werkzeug bzw. dieses Arbeit einfach nur nervt und anstrengt kann er sich mal dieses Video ansehn, in dem erklärt wird, wie man dieses Gerät benutzt http://www.thisoldhouse.com/toh/video/0,,20045323,00.htm
Insgesamt mussten 12 solcher Löcher gegraben werden. Jedes ca.einen halben Meter tief.
Aber es gab,wie schon angedeutet, auch spaßigere Arbeiten so war das Sägen mit der "Miter Saw"(motorisierte Gehrungssäge, wenn "Wikipedia"mich nicht anlügt)eine willkommene Abwechslung und Erholung vom Löcher-Graben.
An dieser Stelle vielen Dank für diese Erfindung an Karl-Heinz Gehrungssäge, Sohn der stolzen Eltern Peter und Michaela Gehrungssäge;)
Der Rest der Woche ist relativ schnell erzählt. Grob gesagt ein paar Mal Messen,Einzeichnen,Sägen,Hämmern und Buddeln, am Ende einmal alles aufräumen und die Rampe war innerhalb von 3Tagen fertig. Ich muss dazu sagen, dass das alles noch stark unter der Anleitung der Supervisor steht, da wir uns ja noch in der Lernphase befinden. Deshalb bleibt das eigene Mitdenken noch fast vollkommen aus.
Das ausgegebene Ziel soll dann am Ende sein, dass wir selbstständig in der Lage sind diese Arbeiten auszuüben. Ich denke man muss sich, was die Umsetzbarkeit dessen betrifft, einfach überraschen lassen.
In diesem Sinne,lg nach Deutschland, Daniel
Klarity Group Race for the Dream
Also Montag, der 7.September, war ein ganz besonderer Tag für uns, denn im Austausch mit dem vorhergehenden Samstag machte man es uns möglich auch an diesem Tag zu arbeiten, obwohl es sich in den USA um den "Labor Day", einen gesetzlichen Feiertag, handelte.
Habitat organisierte an diesem Tag das "Klarity Group Race for the Dream", einen Laufwettkampf über 5000 yard(?) für den guten Zweck.
Bei der Maßeinheit bin ich mir wirklich unsicher. 5000 yard wären glaub ich so ungefähr 4900km. Auf jeden Fall war es ein 5k, also 5000 irgendwas, Lauf.
Unsere Arbeit begann um 6Uhr morgens und bestand darin beim Aufbauen zu helfen und dann, während des Rennens, an Straßenecken zu stehen und sicherzustellen, dass niemand in Atlanta rauskommt.
Das Gute war, dass die ganze Veranstaltung nur ein paar Stunden ging und wir relativ früh wieder zu hause waren, um den verlorengegangenen Schlaf nachzuholen.
Das obere Bild hab ich selbst gemacht von dem Punkt aus, an dem ich stand um den Weg zu weisen;das Untere zeigt mich um 10vor 6 Ortszeit, der morgendlichen Kälte trotzend.
Wer mehr Bilder zum "Race"sehen möchte oder überhaupt mal wissen möchte was sich in Athens so tut, kann mal die folgende Seite besuchen:http://spotted.onlineathens.com/.
Hier laden Hobbyfotografen Bilder meistens von Veranstaltungen in Athens hoch, die man sich dann online angucken kann.Manchmal gibts aber auch einfach Partybilder oder Ähnliches.
Interessant war außerdem, dass wir den Chef von "Habitat", Spencer Frye, zum ersten Mal in Aktion erlebten, weil er in unseren ersten Wochen hier im Urlaub war.
Er macht allgemein einen sehr netten und doch kompetenten Eindruck, der sich dann auch im Nachhinein bei einigen unserer Besprechungen bestätigte.
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