Montag, 31. August 2009

Einmal Atlanta und zurück...oder das Restaurant am Rande des Interstate Highways 85

Heyho Welt!
So unser Wochenende neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu:(
In ca 6 1/2 std heißt es dann wieder "ich dreh mich noch einmal kurz um" anstatt "Wecker?Kenn ich nich"
Aber was erzähl ich euch? Das kennt ihr ja doch Alle.
Allerdings ist das schöne an diesem Blog, dass man, bzw Ich, so simple und alltägliche Dinge, wie z.Bsp. die eben beschriebene Situation, mit nur einem einzigen simplen, nicht alltäglichen Wort sofort wichtig erscheinen lassen kann...
Es handelt sich bei dem gerade erwähnten Wecker nämlich um einen amerikanischen!
Na wenn das nichts ist;)
Und übrigens nein jetzt folgt nicht die Geschichte dieses Weckers.
Was jetzt folgt ist wahrscheinlich noch viel alltäglicher.
Es ist die Geschichte eines Kinobesuchs, eines Buchkaufes, eines zugegebenermaßen relativ langen "Städteausflugs" (falls es so ein Wort gibt) und einer kleinen Shoppingtour.
Zusammengefasst unseres Wochenendes.
Alles Dinge, wie sie sicherlich jeder schon mehrmals (ich denke "einmal" wäre an dieser Stelle wirklich untertrieben gewesen) getätigt hat...
Mit einem winzigen Unterschied: wir tätigten sie amerikanisch:D

Gut also ich denke ich fange mal damit an, zu erklären, warum ich jetzt gerade in so einen Redeschwall geraten bin. Und wie der Zufall es so will ist das auch tatsächlich der zeitlich korrekte Anfang der eigentlichen Geschichte unseres Wochenendes:)
Ich hatte euch ja von der Party erzählt. Jedenfalls hatten unsere netten Nachbarn es allerdings mit dem Alkohol eeeetwas übertrieben, was sie dazu veranlasste das BBQ abzusagen.
Sie luden uns zwar dazu ein mit ihnen Football zu gucken, da wir ihnen allerdings nicht gleich jeden Tag auf die Nerven gehen wollten beließen wir es bei einem sehr kurzem Besuch, bei dem wir uns einfach nach ihrem Gesundheitszustand erkundigten.
Dies stellte uns, wieder zu "hause"(komisch irgendwie) angekommen, aber leider unausweichlich vor die Frage:
"Was nun?"
Da wir noch keine anderen Kontakte geknüpft haben waren die handelnden Personen relativ schnell klar und auch mangels, unseres Alters bedingten, Alternativen, entscheiden wir uns kurzerhand für Kino.

Unser viel zu frühes Losfahren allerdings verschaffte uns die Zeit noch bei "Borders" nach Büchern zu stöbern und wie es manchmal so kommt stieß meine glückliche Wenigkeit auf den "Hitchhikers Guide To The Galaxy" den "Per Anhalter durch die Galaxis", Douglas Adams' größten Erfolg und ausgewiesenermaßen schon seit Jahren mein Lieblingsbuch:)
Wer also dieses Buch schon gelesen hat wird sicherlich ein Paar Anspielungen mehr verstehen, die ich hier eingebaut habe, als die anderen, weswegen ich denen aber nich böse bin;ihr seid ja schließlich auch nur Menschen:P:D
Jedenfalls fühlt sich diese Neuerwerbung, obwohl ich die deutsche Fassung natürlich, in meinen hart mit der 23kg "Obergepäckgrenze" ringenden Koffern, verstaut hatte, an, als ob ich sie zuvor noch nie gelesen hätte, was vielleicht an der Englischen Sprache liegen könnte und mich nun dazu veranlasst wieder mehr daraus zu zitieren.
So genug davon:)

Also Kino ist eigentlich so wie man es von zu Hause kennt nur wesentlich menschenleerer, also zumindest Sonntag nachts. Unabhängig der Streitbarkeit über die Aussagekraft dessen, was ich gerade von mir gegeben befanden sich mit uns 3en insgesamt 4Menschen in dem eigentlichen Saal.Punkt!
Ja also "Hurt Locker"war an sich ok, wobei ich das Ende unsinnig finde ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen.

Nun zum heutigen Sonntag wir entschlossen uns dazu noch vor dem Mittag nach Atlanta zu fahren um mal nen richtig schönen Touristenausflug zu machen:) Nach 1 1/4 std Autofahrt und einem halbstündigen Stop bei "Burger King" Irgendwo im Nirgendwo am Interstate Highway 85 erreichten wir dann auch endlich unser Ziel.

Tja und jetzt gehts los. Wo fange ich an? Also Atlanta ist meines Erachtens, obwohl sie wirklich, ohne irgendwelche Vorurteile in den Raum werfen zu wollen, eine erstaunlich graue Stadt ist, auch eine wirklich sehenswerte. Leider war es uns aber nicht möglich auch nur annähernd überhaupt nur "viel" zu sehn.
Ich werde gleich die Bilder, zumindest Einige, noch "onlinen"(:D) und ich schlage vor ihr versucht euch ein eigenes Bild zu machen. Ich weiß das ist schwierig aber die Geschmäcker unterscheiden sich ja so oder so und wie haben ja auch nur das fotografiert, was wir auch selbst interessant fanden. Vielleicht mögt ihr es vielleicht nicht.

Naja wie auch immer. Nach ungefähr 4 1/2 Stunden entschieden wir uns dann, relativ erschöpft vom vielen zu Fuß gehen im weitläufigen "Downtown Atlanta", dazu zurück nach "hause"(es fällt mir leider immernoch wirklich schwer das zu schreiben) zu fahren.
Uuuuuuuuuuund genau so, wie wir es vorher geplant hatten, führte uns unser Weg an der, ich übertreibe übrigens nicht wenn ich sage, RIIIIIIIIEEEEEEEEEEESIIIIIIEEEEEEGEEEEEEEEEN "Mall of Georgia" vorbei, die wir uns unbedingt mal ansehn wollten.
Ich denke hier können die Bilder garnicht zweideutig aufgefasst werden:)

Und der Rest des Tages ist ziemlich schnell erzählt aus dem Staunen bin ich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht herausgekommen. Ich hoffe mein Schlaf, der jetzt aber wirklich ansteht, hilft tatsächlich bei der Verarbeitung.

Also drückt mir die Daumen;) ich melde mich bald wieder und eine gute Nacht,
viele liebe Grüße, euer Daniel

Unsere Arbeit

So!
Da ich ein Paar Anfragen bekommen hab wie unsere Arbeit hier genau abläuft und ich zugeben muss diesen Infos relativ wenig Platz in meinem, aber auch, relativ platzsparendem ersten Post gewidmet zu haben, folgen hier einige Ergänzungen;) Wichtig zu erwähnen ist erstmal, dass ich hier definitiv nur für meine Person sprechen kann und werde, weil wir 3Deutschen hier immer unterschiedliche Tätigkeiten haben werden, in denen wir uns immer wöchentlich untereinander abwechseln werden.




Das ist also ein Bild das am ersten Tag meiner Arbeit dieser Woche, nämlich dem Bauen eines Hauses, entstand, wohingegen Lino Behindertenrampen (ich hoffe das ist politisch einigermaßen korrekt) baute und Lars im Restore Habitat's arbeitete. Wie ihr seht seht ihr nicht viel bis nichts. Das Fundament stand schon, am linken Bildrand sieht man Holz, dass wir dann noch verwenden sollten und ne Menge Müll. Aber zum Glück kannte ich diesen Zustand schon aus unseren Häusern ;):D





Die Tage danach verbrachte ich hauptsächlich mit dem blind-brutalen Hineinschlagen von unzähligen Nägeln in das eben erwähnte Holz und dem Aufräumen der Baustelle, also dem Wegräumen von Steinen, Auffüllen der Löcher um das Fundament mit Sand und Ähnlichem. Kurzum najjjjja...







Der Sinn und Zweck dessen sollte sich mir dann aber doch noch erschließen. Wir bereiteten nämlich die Baustelle für das am Samstag mithelfende Navy Team vor, dass, so sagte man mir, eines der wichtigsten Freiwilligenteams sei, weil sie effektiv, schnell und präzise arbeiten würden.
Alles in Allem kann ich all dies nur bestätigen.
Auf diesem Bild seht ihr zwar nicht alle dieser ca 20 Mithelfer, aber zumindest einen Teil davon.




Von links nach rechts hätten wir da GI, Joe, Tom...haha nur ein kleiner Scherz.
Wirklich sehr nette Männer und auch 3Frauen deren Namen ich mir allerdings leider nicht alle merken konnte. In der Mitte sieht man auf jeden Fall Beau (Bo gesprochen), der diese Woche mein Supervisor war und hier gerade eine kleine Ansprache hält:)




Theoretisch ist einer der Aufgabenbereiche dessen, der an Samstagen auf der Baustelle arbeitet der, dass er die Freiwillgen anleitet.
Aber was soll ich sagen?
Seht sie euch an: Ein perfekt eingespieltes Team, das keinerlei Anleitung benötigte.










Nachdem die Bretter also zusammengenagelt sind werden sie verklebt, aufgerichtet und es wird...tatatata genau wieder gehämmert, um diese dann sogenannten Wände zu stabilisieren.
Klingt komisch ist aber so:)





Tja nach der Arbeit wird dann die Baustelle üblicherweise noch aufgeräumt, ich habs geschafft Beaus Van noch (ja Mama du hörst richtig) aufzuräumen und dann heißt es Feierabend:)
Nach Samstagen sogar im Besonderen Maße, denn dann beginnt unser Wochenende.
Also bei mir heißt das, wie man so schön sagt, Wunden lecken, Blasen verarzten (nur als kleine Nebeninfo das Wort "Blasen"war übrigens das erste, was ich als neue Vokabel während meines Aufenthalts hier gelernt hab> "blister", für all Diejenigen, die das interessiert;)) und endlich mal wieder ausschlafen:)

Also in diesem Sinne machts erstmal gut, ich vermisse euch,
der Daniel

Samstag, 29. August 2009

die ersten 9 tage

Soooooo 9 Tage sind wir jetzt schon hier und ich hab mich endlich dazu durchgerungen nen Blog zu kreiren:)Daumen hoch dafür.Da ich so viel nachzholen hab versuche ich mal die ersten Tage möglichst platzsparend zu beschreiben. Tag 1:§"angenehme-Überraschungen-Tag"okeeeeeer flug, entgegen meiner Befürchtungen offensichtlich keine Thrombose, Einreiseerlaubnis, nette Menschen,um genau zu sein 2 unserer supervisor Laura und Tom, die auf uns am Flughafen gewartet haben, um uns abzuholen und mitten in der Nacht nach Hause zu bringen...Was könnte man mehr wollen?!Tag 2:das schon gekaufte Auto können wir nich benutzen weil wir uns erst versichern lassen müssen dafür bräuchten wir allerdings ne "georgia drivers license" die wir leider nich besitzen...kein funktionierendes Internet Lars und Lino probieren alles aber scheitern wie zu erwarten war;):)an alle ICJA VOS Teilnehmer definitiv die erste Schwarzbrotphase:DApropos das gibts hier ja echt nich. Dachte das wär nur so ne Redensart, eine der blöden Lebensweisheiten,wie trink keine cola davon bekommst du schwarze Füße oder so;)naja nich so essenziell das Ganze aber trotzdem wert es mal festzuhalten denke ich:)
Tja und an Alle die sich bis jetzt immernoch denken warum nennt er seinen Blog nur so hier Teil 1 der Auflösung. Die Häuser wimmelten von Kakerlaken und anderem Getier!

Mit der gebührenden Rücksicht auf die älteren Leser überspringen wir die Verbalisierung meine Reaktion DARAUF einfach mal und gehen über zu Tag 3-6!
Kurz und knapp: siehe Tag 2! Status quo in allen Bereichen:(

Mit der Beschaffung unserer Autoversicherung (bis Heute keine Ahnung wieso das auf einmal geklappt hat)wirds jetzt aber positiv. Die Freiheit dort hingehen zu können wo man möchte ist doch tatsächlich unbezahlbar.Und was soll ich sagen Traumstadt.Viele Studenten,viel zu machen wäre man 21;)ja und nette Leute, viel zu essen und die Bestätigung aller Vorurteile(sowohl positiver als auch negativer Natur)außerdem kann man auch ganz gut funktionierende Insekten Massenvernichtungswaffen kaufen hab ich gehört...:)
An diesem Tag komplettierte sich unser Glück mit dem funktionieren unseres Internets und so bleibt die Arbeit das einzige was nervt:)anstrengende Packeselarbeiten nach denen man allerdings immerhin weiß was man getan hat. Für Infos darüber wie wir arbeiten könnt ihr übrigens mal auf nachfolgende Seite gehn http://www.athenshabitat.com/ und einfach mal in dem Blog von habitat rumscrollen bis ihr "meet lino daniel and lars" findet.

Jedenfalls gehts seitdem stark bergauf wir haben ne gym suchen uns grad noch zusätzlich nen Sportverein und haben uns gestern einfach mal dreist wie wir sind mehr oder weniger selbst zu der Homeparty unserer Nachbarn eingeladen. Überraschenderweise hatten die damit aber garkein Problem ganz im Gegenteil sie haben uns sogar heute zu ihrem BBQ eingeladen.Keine Ahnung ob das Fleisch dort ne gute Ökobilanz hat aber egal;) Wenn jmd an den Details der Party interessiert ist guckt euch doch einfach mal die american pie Teile 1 bis wahrscheinlich mittlerweile 783871232 an. Da gibts schon einige Parallelen:)
so ansonsten melde ich mich jetzt regelmäßiger dann gibts auch nich mehr so ne Romane:) Wir hören uns, bob der Baumeister