Es gibt dort wirklich nicht so viel zu tun. Man nimmt eben Anrufe entgegen, kassiert und wenn man aber wirklich hochmotiviert ist läuft man rum und versucht verschiedene Dinge zu verkaufen.
"Habitat ReStore" von innen mit Hilfe eines Spiegels fotografiert
Vielleicht noch ein Satz zum Restore selbst. Es handelt sich dabei im Prinzip um einen Shop, in dem die Sachen verkauft werden, die zuvor an "Habitat"gespendet worden sind. So hat "Habitat"also nur die Kosten für den Shop und der Rest des Geldes ist sozusagen Profit, der dann ja, so denke ich, für einen guten Zweck verwendet wird, um zum Beispiel Baumaterialien und Ähnliches zu kaufen.
Nun aber zum eigentlichen Thema des Posts.
In der 3.Arbeitswoche half ich, so wie es unsere wöchentliche Rotation vorschreibt, also unserem supervisor, Tom, dabei eine Behindertenrampe zu bauen.
Ich hab persönlich keine Fotos davon aber es gibt bis jetzt 6Fotos hier zu sehn: http://picasaweb.google.com/AthensAreaHabitat/EHARP283LindaAve#
Ich denke morgen früh, unserer Zeit, wird er auch noch die anderen Bilder online stellen.
Aber auch auf diesen Bildern sieht man schon den Teil des Hauses, der uns große Probleme damit bereitete die Behindertenrampe zu bauen- die massive Steintreppe...
Leider ließ sie sich nicht, wie von den Hauseigentümern angekündigt, mit einem Vorschlaghammer zerstören und so brauchte es 2 Stunden und den ersten Presslufthammer
meines Lebens um das Problem nachhaltig zu lösen:)
Was ich nicht wusste: die Dinger sind ja wirklich unglaublich unhandlich und unangenehm zu bedienen. Übertrieben gesagt schüttelte mich dieses Ungetüm auch noch Nachts im Bett...
Naja wie auch immer Tom meinte er hätte dieses Werkzeug zum ersten Mal verwenden müssen, was mich in gute Hoffnungen versetzte es nie wieder benutzen zu müssen.
Ansonsten ist es überraschend wie viel man als Ungelernter hier selbst machen darf/kann/muss.
Die Wahl des Verbs hängt wirklich stark von der, zu erledigenden, Tätigkeit ab.
Da gab es zum einen Löcher graben (müssen;)) mit dem so genannten "Post Hole Digger".Ich weiß wirklich nich wie man das im Deutschen nennt aber so oder so ist das wirklich nich unbedingt die schönste Beschäftigung die man haben kann. Falls jemand daran interessiert ist zu sehn warum dieses Werkzeug bzw. dieses Arbeit einfach nur nervt und anstrengt kann er sich mal dieses Video ansehn, in dem erklärt wird, wie man dieses Gerät benutzt http://www.thisoldhouse.com/toh/video/0,,20045323,00.htm
Insgesamt mussten 12 solcher Löcher gegraben werden. Jedes ca.einen halben Meter tief.
Aber es gab,wie schon angedeutet, auch spaßigere Arbeiten so war das Sägen mit der "Miter Saw"(motorisierte Gehrungssäge, wenn "Wikipedia"mich nicht anlügt)eine willkommene Abwechslung und Erholung vom Löcher-Graben.
An dieser Stelle vielen Dank für diese Erfindung an Karl-Heinz Gehrungssäge, Sohn der stolzen Eltern Peter und Michaela Gehrungssäge;)
Der Rest der Woche ist relativ schnell erzählt. Grob gesagt ein paar Mal Messen,Einzeichnen,Sägen,Hämmern und Buddeln, am Ende einmal alles aufräumen und die Rampe war innerhalb von 3Tagen fertig. Ich muss dazu sagen, dass das alles noch stark unter der Anleitung der Supervisor steht, da wir uns ja noch in der Lernphase befinden. Deshalb bleibt das eigene Mitdenken noch fast vollkommen aus.
Das ausgegebene Ziel soll dann am Ende sein, dass wir selbstständig in der Lage sind diese Arbeiten auszuüben. Ich denke man muss sich, was die Umsetzbarkeit dessen betrifft, einfach überraschen lassen.
In diesem Sinne,lg nach Deutschland, Daniel
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